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Jan. 19, 2026, 5:22 a.m.
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Agentische KI wird das Marketing bis 2026 revolutionieren: Einblicke aus dem Netcore-Bericht

Brief news summary

Bis 2026 wird sich das Marketing grundlegend verändern, da autonome KI-Agenten traditionelle Kampagnen ersetzen. Laut dem Netcore Agentic Predictions 2026-Bericht werden vernetzte Multi-Agenten-KIs komplexe Aufgaben wie die Erstellung von Inhalten in Echtzeit, Zielgruppensegmentierung, Entscheidungsfindung und Optimierung mit über 90 % höherer Effizienz als Menschen oder isolierte KI bewältigen. Dies wird die Skalierbarkeit erhöhen und 50 % der Organisationen Wettbewerbsvorteile verschaffen. Eine Schlüsselinnovation sind „Brand Twins“, KI-Agenten, die die Verbraucherpräferenzen tiefgehend verstehen und die mit nur 8,25 Sekunden schrumpfende Aufmerksamkeitsspanne adressieren. Im E-Commerce wird die KI-Implementierung führend sein, wobei KI bis 2030 20 % der Transaktionen beeinflussen und autonome Agenten-zu-Agenten-Handelsaktivitäten ermöglichen wird. Da Aufmerksamkeit knapp wird, müssen Marken menschliche Emotionen mit maschineller Logik verbinden. Die Marketing-Technologie wird auf ergebnisorientierte Preisgestaltung umstellen, und CMOs werden das KI-gesteuerte Wachstum durch kontinuierliches, selbstoptimierendes Marketing steuern, das von agentischer KI angetrieben wird.

Das Marketing durchläuft bis 2026 eine bedeutende strukturelle Transformation, bei der autonome KI-Agenten voraussichtlich traditionelle kampagnengetriebene Modelle ablösen werden. Marken wechseln vom Experimentieren mit generativer KI zur vollständigen Integration von agentischer KI, die Marketingaktivitäten vollständig von Anfang bis Ende übernimmt, so ein neuer Branchenbericht. In den nächsten 12 bis 24 Monaten wird das Marketing zunehmend von koordinierten Multi-Agenten-KI-Systemen gesteuert, die in Echtzeit Inhalte erstellen, Zielgruppen segmentieren, Entscheidungen treffen, optimieren und Erkenntnisse generieren können. Diese Multi-Agenten-Systeme übertreffen einzelne Agentenmodelle bei komplexen Aufgaben um 90, 2 %, und 56 % der Organisationen berichten von einer verbesserten Skalierbarkeit nach deren Einführung. Rund die Hälfte der Unternehmen sieht Multi-Agenten-KI als eine Quelle für Wettbewerbsvorteile, und Gartner verzeichnete zwischen 2024 und 2025 einen Anstieg der damit verbundenen Abfragen um 1. 445 %. Im Gegensatz zu episodischen Kampagnen operieren diese autonomen Systeme kontinuierlich, passen sich dynamisch an das Verhalten der Kunden und die Geschäftsziele an, ohne menschliches Eingreifen – was das Marketing effektiv zu einem stets aktiven, sich selbst optimierenden Prozess macht. Ein bedeutender Trend sind die „Brand Twins“ – dedizierte, jederzeit aktive KI-Agenten, die Marken repräsentieren und das individuelle Konsumenteninteresse sowie Vorlieben tiefgehend verstehen. Diese Entwicklung reagiert auf einen „Aufmerksamkeitskollaps“ auf digitalen Plattformen, bei dem 73 % der Verbraucher Inhalte nur noch überfliegen und die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von 12 Sekunden im Jahr 2000 auf 8, 25 Sekunden gesunken ist. Folglich verschiebt sich das Marketing vom breiten Reach hin zur Relevanz, wobei weniger, aber kontextuell gezieltere Interaktionen im Fokus stehen, anstelle von hochfrequenter, impressionsorientierter Ansprache. Der E-Commerce gilt als der Bereich, der am frühesten durch agentische KI transformiert wird, wobei bis 2030 etwa 20 % der Transaktionen von KI-Agenten beeinflusst werden. Bis 2028 sollen 33 % der Unternehmen agentische KI einsetzen, und 15 % der KI-Agenten werden autonom tägliche Entscheidungen treffen.

Dies wird den Weg für den „Agent-zu-Agenten“-Handel ebnen, bei dem KI-Agenten auf Verbraucher- und Markenseite in Echtzeit Preise, Aktionen, Empfehlungen und Bestände aushandeln, um Transaktionen ohne menschliches Eingreifen zu optimieren. Da KI-Agenten zunehmend Entscheidungen für Verbraucher filtern, müssen Marken sowohl emotionale als auch rationale Aspekte ansprechen. Der Bericht erklärt, dass Aufmerksamkeit – mehr noch als Technologie – künftig die größte Wachstumsbremse sein wird, wobei KI-Agenten als Gatekeeper fungieren, die steuern, welche Botschaften Menschen erreichen. Marken, die es schaffen, begrenzte Aufmerksamkeit in Loyalität, Kundenwert und Profitabilität umzuwandeln, werden erfolgreich sein. Der Übergang zu autonomer KI wird auch die Preisgestaltung und Bewertung von Marketingtechnologien verändern. Aktuelle Martech-Systeme sind ineffizient: 55 % der Marketer sind unzufrieden mit Kosten im Vergleich zum Nutzen; 99 % nutzen ihre Tools nur unzureichend; 40 % können ROI nicht messen; und 18 % sehen keinen klaren Nutzen. Die Kostensensitivität stieg von 37 % im Jahr 2023 auf 61 % im Jahr 2024, wobei 47 % der Führungskräfte die Komplexität der Systeme als Hindernis für den Nutzen ansehen. Daher wird erwartet, dass Anbieter sich auf ergebnisorientierte Preismodelle verlagern, bei denen Marken für konkrete Ergebnisse wie Conversions und Umsätze bezahlen, statt für Softwarelizenzen oder Nutzung. Mit zunehmender Automatisierung wandelt sich auch die Rolle des Chief Marketing Officers. Rund 65 % der CMOs sind der Meinung, dass KI in den nächsten zwei Jahren ihre Verantwortlichkeiten grundlegend verändern wird, wobei die Führung immer mehr auf die Orchestrierung von KI-Systemen und direkte Verantwortlichkeit für Wachstumsergebnisse liegt. Diese Erkenntnisse stammen aus dem Bericht „Netcore Agentic Predictions 2026“, der untersucht, wie agentische KI das Marketing, den Handel und die organisatorische Verantwortlichkeit neu gestaltet, während Marken sich auf den Übergang über traditionelle Kampagnenmethoden hinaus vorbereiten.


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