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NoneDie Entstehung künstlicher Intelligenz in der Kunstwelt hat eine neue Möglichkeit zur Bestimmung der Authentizität von Kunstwerken hervorgebracht, doch Experten bleiben skeptisch gegenüber den Ergebnissen. Das in der Schweiz ansässige KI-Unternehmen Art Recognition hat erfolgreich über 500 Werke, darunter ein bemerkenswertes Selbstporträt von Vincent van Gogh aus dem Jahr 1889, bewertet. Mit Hilfe eines KI-Systems bietet Art Recognition eine objektive Bewertung der Authentizität. Allerdings sorgte das Unternehmen mit der de Brécy Tondo-Gemälde für Kontroversen, da Art Recognition trotz abweichender Ergebnisse anderer KI-Software zu dem Schluss kam, dass es mit 85% Wahrscheinlichkeit kein authentisches Werk von Raphael sei. Diese Diskrepanz hat Bedenken ausgelöst, da die Authentifizierung durch einen bekannten Künstler den Wert eines Kunstwerks erheblich beeinflussen kann.
Während KI bei der Mustererkennung glänzen kann, benötigt sie dennoch menschliches Urteilsvermögen und Kontext, um Kunstwerke genau zu authentifizieren. Einige in der Kunstindustrie argumentieren, dass KI die Fehlerrate bei der Identifizierung authentischer Meisterwerke reduzieren kann, aber sie kann die Erfahrung des Menschen vor Ort nicht ersetzen. Faktoren wie Firniss, Abnutzung und Beschädigung stellen Herausforderungen für den Evaluierungsprozess von KI dar. Trotz dieser Einschränkungen kann KI als nützliches Tool zur Authentifizierung neben anderen Techniken wie Spektroskopie und Datierung betrachtet werden. Letztendlich ist die Qualität der in KI-Systeme eingegebenen Daten entscheidend für genaue Zuordnungen.
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